BERUFSBEGLEITENDER LEHRGANG IN
LOGOTHERAPIE UND EXISTENZANALYSE
[Stand: Dezember 2009 ]
Dr. med. et Dr. phil. Viktor Emil Frankl (1905–1997) war derjenige Wiener Psychiater, Neurologe und Arzt-Philosoph, der die Logotherapie und Existenzanalyse als „dritte Wiener Schule“ in den Jahren 1937 und 1942 sowie 1945 und 1949 begründet hatte.
In unserem Institut findet seit April 1986 die berufsbegleitende Fortbildung in der sinn- und wertorientierten Seelenheilkunde nach Viktor Frankl statt.
Unser Konzept berücksichtigt die von der DGLE (Deutsche Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse) verabschiedeten Richtlinien der Ausbildung in Logotherapie I und Logotherapie II, und ist in der Form verbindlich seit dem 01. Oktober 2005.
Drei anthropologische Thesen werden wie ein Basso continuo, wie unaufgebbare Grundlagen, in der Ausbildung Logotherapie I und II durchgehalten:
1. Der Mensch ist stets von einem ursprünglichen „Willen zum Sinn“ durchdrungen.
2. Des Menschen letzte Wirklichkeit ist nicht das Psychophysikum (Soma und Psyche), sondern sein spezifisches Sein erstreckt sich in die geistige (noetische) Dimension hinein. Der Mensch ist geistige Person und als solche: frei und verantwortlich.
3. Der zu verwirklichende und wahrzumachende Sinn, der sein Leben glücken läßt, ist transsubjektiv: nicht willkürlich zu machen und zu produzieren, sondern (mit Hilfe des Gewissens) zu entdecken. Der „Logos“ der Logotherapie, – der „Logos“, der am Anfang „ist“, – hat einen transzendenten Bezug.
Ausführliche Beschreibung zum Ausdrucken:
Logotherapie I (Grundausbildung mit 410 Stunden) und
4 Theoriesemester:
Logotherapeutische Anthropologie
Logotherapie in der Krisen-Prävention
Logotherapie in der Krisen-Intervention
Ärztliche Seelsorge
Selbsterfahrungsseminare (Baustein 1 - 5)
Logotherapie II (Vollausbildung, praxisbezogene Vertiefung mit 300 Stunden)
Sinnseelsorge
Supervision
Sinn-Funken in meinem Leben – Biographiearbeit
Logotherapie und Psychotherapie
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